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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich hier nun selbst kurz vorstellen. Da mein
vorberufliches Leben wenig interessant ist, werde ich gleich mit
den wesentlichen Dingen beginnen.
Nach dem Abschluss der Realschule habe ich eine Lehre als Elektroinstallateur
begonnen. Dieser 1. Versuch ist an diversen Missverständnissen
zwischen meinem damaligen Arbeitgeber und mir (ich hatte damals
noch keinen Führerschein) gescheitert. Nach einem halben
Jahr habe ich den Ausbildungsbetrieb gewechselt. Im Nachhinein,
das Beste was mir passieren konnte. |
| Ich habe dann in einem anderen Betrieb
( Elektro Leitenberger, Horb a.N.
Mühlen ) meine Lehre mit Erfolg beendet und habe anschließend
noch einige Zeit als Elektroinstallateur gearbeitet. Mein Schwerpunkt
war schon damals die Elektronik und die anspruchsvolleren technischen
Bereiche.(Netzwerke, Telekommunikation, HF-Technik etc.) Da ich
mich schon seit 1988 mit Computertechnik und Hardware/Software
beschäftigt habe, hatte ich schon recht viele Erfahrungen
in diesem Bereich gesammelt und angefangen mein Interesse in professionellere
Bahnen zu lenken.
Mir fiel auf, das mich dieser Themenbereich weitaus mehr interessierte
und forderte als mein erlernter Beruf. Mein Interesse ging damals
schon weit über ein Hobby hinaus. Es kam wie es kommen musste
und ich machte mich 1998 im Nebenerwerb selbständig weil
ich es als Herausforderung angesehen habe, auf ständig wechselnde
Kundenfragestellungen einzugehen und optimierte Lösungen
anzubieten. Jetzt konnte und musste ich meinen (zufriedenen) Kunden
eben die Dienstleitungen bringen, die gefordert waren. Auf diese
Weise konnte ich viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Systemen
und Problemstellungen sammeln.
Als indirekte Folge davon habe ich irgendwann die Möglichkeit
gesehen und wahrgenommen mich bei meinem letzten Arbeitgeber (Fa.
Homag AG , Schopfloch) als Systemadministrator vorzustellen.
Kurzerhand bekam ich ab Ende 1999 die Chance als ein solcher dort
zu arbeiten. So wechselte ich den Betrieb.
Trotzdem hielt ich nebenher immer noch an meiner eigenen Firma
fest. Allerdings wurde der Aufwand beides zusammen zu betreiben
immer größer und so habe ich dann 2001 – nach 4 durchaus
erfolgreichen - Jahren den Entschluss gefasst, mein Nebengewerbe
aufzugeben.
Meine bisherige Tätigkeit als Systemadministrator behielt
ich bei. Die Konjunktur flachte sich zusehends ab und es kam im
Januar 2002 zu ersten Kapazitätsanpassungsmaßnahmen von denen
ich allerdings verschont blieb. Im Jahr 2003 hat sich die Konjunktur
nicht wie erwartet erholt, und es kam im Januar zu erneuten Freisetzungen.
Diesmal wurde ich - mit 80 anderen auch - aufgrund des erstellten
Sozialplanes (Jung, noch nicht lange in der Firma)"auserwählt".
Ich bekam das Angebot, in die Futura
GmbH (einer Auffanggesellschaft, gegründet in einer Kooperation
von Homag AG und Arbeitsamt) zu wechseln,um mich dort gezielt
weiterzubilden. Jetzt habe ich die Möglichkeit, gezielt an
meiner Fortbildung zu arbeiten, um mich anschließend am Arbeitsmarkt
besser positionieren zu können.
Ich begreife das als eine große Chance. Es hat sich die Möglichkeit
aufgetan, mein bisheriges Können von dem ich, bis auf mein
letztes Arbeitszeugnis, keinen Nachweis habe, „verbriefen“ zu
lassen. Mit der nötigen Portion an Mut, Enthusiasmus und
Engagement habe ich eine Firma gesucht, die mir genau das ermöglicht!
Distanzen spielten dabei eine nur untergeordnete Rolle.
Da sich das IT Weiterbildungssystem gerade in einer Umbruchphase
befindet haben sich mit dieser Weiterbildung nun vollkommen neue
Perspektiven ergeben. APO ist das,
was die Wirtschaft schon immer gewollt hat. Klare, messbare und
vorallem nachweisbare Qualifikationen und Zertifikate. Das Thema
Personalzertifizierung wird heutzutage groß geschrieben. Ich weiss
das ich Stolz darauf sein kann als einer der ersten an einem solchen
Projekt teilgenommen zu haben. Sie als Unternehmen bekommen dadurch
erstklassig geschulte, neue Mitarbeiter !
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